Jordi Schlosserei-Metallbau AG | Fliederstr-32 | 4663 Aarburg | Telefon: 062 791 35 41 | Telefax: 062 791 06 48 | Website: http://www.jordi-metallbau.ch

Hochbauzeichnerin meets Metallbau

 

Erlebnisbericht „Anders ist manchmal gar nicht so schlecht.“


Eine Frau bei einem Metallbauer, eine vermutliche rare Erscheinung. Doch heute den 08. November 2016 stand ich, Larina Schenk, um 7.00 Uhr bei Jordi Schlosserei-Metallbau auf der Matte. Ich durfte für einen Tag in die Haut eines Metallbauers schlüpfen. Für die, die nicht wissen wie dies zustande gekommen ist: Als Lernende im 4. Lehrjahr, in meinem Fall als Hochbauzeichnerin, sollte ich ein grosses Wissen über mein Beruf angeeignet haben. Hochbauzeichner haben es oft mit den unterschiedlichsten Bauunternehmen zu tun und auch in diesem Arbeitsbereich sollten gewisse Grundkenntnisse vorhanden sein. Plänezeichnen ist die Grundaufgabe eines Hochbauzeichners, doch was zeichnen wir überhaupt? Oft ist das Zeichnen und Herstellen e ines Objekts komplett verschieden. Die Firma Jordi Schlosserei-Metallbau gab mir die Möglichkeit meine eigenen entworfenen Balkonpläne in die Realität, somit eigenhändig umzusetzen. Ein „nie wiederholendes Staketenwirrwarr“ war auf den Plänen zu sehen. Mal was Anderes, dachte ich mir. Als ich noch bei Dunkelheit bei ihnen eintraf, war schon alles vorbereitet. Ich wurde von allen herzlich begrüsst und auch gleich zu meiner eigenen Sicherheit mit einem Jordi-Pulli, Ohrenstöpsel und Schutzbrille ausgestattet. Mit diesem Firmenpulli passte ich optisch in die Gesellschaft, auch wenn in diesem Unternehmen nur männliche Mitarbeiter beschäftigt sind. Doch ich fühlte mich sehr wohl, und konnte garantiert viel profitieren. Theo begleitete mich durch den ganzen, informativen Tag. Er erklärte mir die Sachen verständlich und ausführlich. Da ich die Architekten Pläne gezeichnet habe, konnte ich mir gut vorstellen, wie der Balkon zusammengeschweisst und verschraubt wird. Durch diese Kenntnisse gab es meines Wissens keine Schwierigkeiten den Balkon entstehen zu lassen. Den Morgen verbrachten Theo und ich in gemeinsamer Zusammenarbeit mit dem Verbinden durch heften  des Geländers. Der Morgen war wie im Nu vorbei und eigentlich wäre mein Besuch somit auch schon zu Ende, doch durch Nachfragen und dem Interesse an der Arbeit durfte ich den Nachmittag noch in der Werkstatt verbringen. Am Nachmittag stand die Bodenkonstruktion an. Diese Arbeit forderte mich körperlich mehr als der Morgen, da für die Bohrlöcher der Schrauben viel Kraft benötigt wurde. Ich probierte jedoch alles aus, was mir angeboten wurde. Nur vor Einem hatte ich gewissen Respekt und zwar vor der Handschleifmaschine. Diese Aufgabe übernahm Theo. Immer wieder kam Daniel Jordi und fotografierte uns bei der Arbeit und hielt diesen informativen Tag fest. Dieser Besuch war für mich sowie auch für die Firma etwas Neues, denn eine Lernende von ausserhalb, welche einen ganzen Tag bei ihnen verbrachte, gab es anscheinend noch nicht. Für mich war der ganze Tag ein reines Erlebnis. Ich muss gestehen, die Arbeit unter all den Männern störte mich überhaupt nicht und fand das Arbeitsklima sehr angenehm und ausgelassen. Nicht einmal komplett schwarze Hände und ein angeschwärztes Gesicht störten mich. Am Ende des Tages wurde meine Freude durch Lob von Daniel Jordi und Theo noch verstärkt. Mit einer Vorahnung auf Muskelkater am nächsten Tag verlies ich dankbar aber erschöpft und ein bisschen schwarz im Gesicht die Firma. Einen tollen Tag mit vielen Besonderheiten durfte ich im Jordi-Team erleben.

 

Danke an das ganze Team und Daniel Jordi!